Präklinische Biobank

 
In Kooperation mit der 3R-Initiative in Erlangen (ERI3R) plant die CeBE den Aufbau einer präklinischen Biobank. Mit Hilfe einer präklinischen Biobank können (nicht-humane) Bioproben standardisiert gewonnen und ressourcenschonend verwendet werden. Durch die Nutzung bereits bestehender Biobankenstrukturen am Uniklinikum Erlangen, können die Bioproben nach allgemein gültigen Standards im Laborinformationssystem dokumentiert und temperaturüberwacht eingelagert werden. Dies spiegelt sich vor allem bei der Qualität der gesammelten Bioproben wider und schafft eine höhere Vergleichbarkeit der resultierenden Ergebnissen. Das geplante Animal Sharing führt dazu, dass ein Tier von mehreren Arbeitsgruppen verwendet werden kann und trägt damit langfristig enorm zur Reduktion der Anzahl benötigter Tiere bei. Die CeBE plant eine strukturierte Sammlung von Bioproben aus tierischen Proben (Organe und Gewebe aus Tierversuchen), Zelllinien (primäre Zellen, Stammzellen), Organoiden und 3D-Modellen. Weitere Vorteile einer präklinischen Biobank sind die Möglichkeit des Zugangs zu tierischem Material ohne Tierversuchsantrag und die geringeren Kosten für die Haltung und Pflege der Tiere durch die Reduktion der Versuchstiere.

Aktivitäten

Mitarbeit beim Aufbau einer AG für präklinisches Biobanking im Rahmen des German Biobank Networks (GBN)

Laborführungen, Stand, Vortrag und Posterpräsentation bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Oktober 2025

Kontakt

PD Dr. Matthias Rübner, Geschäftsführer der CeBE
Stefanie Köhler (Koordinatorin der CeBE)
09131 85 42657
ur-cebe@uk-erlangen.de
https://www.uker.de/ur-cebe